_______Is this it...........?

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Dann schreibe ich mal etwas über mich:

Name:Izabella.....anonym möchte man schon bleiben.

Alter: 19

Größe: 160 cm

Gewicht: wechselt

Schule: Gymnasium, Abiturklasse

Hobbys: Musik, Freunde, Weggehen, gutaussehende Indiebandmitglieder

Ziel: auf einen BMI von 17(erstmal) abnehmen

Motivation: So gesehen müsste ich mich als Pro ana bezeichnen, da ich schon länger an einer Esstörung, wenn ich sie so nennen darf, leide und mich mit ihr abgefunden habe. Diese Essstörung zeichnet sich nicht durch extremes Unter- oder Übergewicht aus, sondern meinem gestörten Verhalten gegenüber Essen, meinem Gewicht und meinem Körper. Zu dick war ich nie, immer an der unteren Grenze des Normalgewichtes, also ein BMI von 19. Allerdings lassen jahrelange Standpauken von Seiten meiner Mutter, dass ich bloß nicht zu viel essen dürfte, ihre Spuren bei mir. Somit empfand ich mich immer an der Grenze zur Fettleibigkeit und konnte nie wirklich essen, ohne mich schuldig zu fühlen. Seit ein paar Monaten bin ich jetzt pro, weil ich jetzt erkannt habe, dass ich nie normal essen werde und mit diesem Verhalten so gut es geht zu leben. Pro sein bedeutet für mich nicht, irgendwelche Gesetze und Gebete zu befolgen, noch sehe ich Ana als eine Freundin ein, dennoch kommt sie der Stimme in meinem Kopf gleich. Diesen Ana-Stuff empfinde ich als totalen Quatsch und weigere mich, ihn auf meinen Blog zu stellen.
Ich weiß, dass mein Verhalten krank ist, doch kann ich dies nach so vielen Jahren nicht einfach aufgeben und möchte es auch gar nicht.

Je mehr ich darüber nachdenke, umso absurder kommt mir auch die Bezeichnung "pro sein" vor. Ich bin nicht magersüchtig und habe auch nicht vor, es zu werden, obwohl ich mir bewusst bin, dass man nicht magersüchtig werden kann. Ich möcht lediglich abnehmen, allerdings auf ein Gewicht, dass laut BMI im Untergewicht liegt und obwohl ich nicht übergewichtig bin. Ich fühle mich unwohl mit meinem jetzigen Gewicht und möchte das ändern,ganz einfach. Ich glaube auch nicht, dass ich krank bin, auch wenn mein Essverhalten gestört ist. Ist dies jetzt schon ein Widerspruch an sich, zuzüglich des Glaubens, dass ich mein Abnehmen im Griff habe oder sind das doch ernstzunehmende Anzeichen einer durchaus ernstzunehmenden Krankheit, die ich mir nicht eingestehen möchte? Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht.
Ich versuche immer wieder, mein Verhalten zu analysieren und komme immer wieder zu dem gleichen Schluss, dass ich mich nicht als pro ana bezeichnen möchte, denn ich führe so gut wie keinen Kontakt zu anderen, desweiteren muss ich mich von grundlegenden Prinzipien distanzieren und fühle mich auch sonst mit dieser Bezeichnung unwohl. Andererseits ist genau dies mein aktueller Gefühlszustand, ich fühle mich einfach unwohl mit mir selbst, ich kann nicht essen, ohne mich schuldig zu fühlen. Ich zähle sogar während dem Essen die Sekunden, bis sich mein schlechtes Gewissen meldet, ich betreibe Sport nicht zum Spaß sondern als Missbrauch um Gewicht zu verlieren. Ich beschäftige mich rund um die Uhr mit Essen bzw Nicht-Essen, dünn sein, mein gewicht, etc. Darum frage ich mich: Worin unterscheide ich mich dann noch von pro ana? Ich kann an keinem Spiegel vorbeigehen, ohne angewidert zu sein, wenn ich mal unterwegs bin, kann ich manchmal meine Tränen kaum zurückhalten, weil ich mich zu dick fühle und jeder, einfach jeder, dünner und somit glücklicher als ich ist. Mittlerweile sitzt dieser Gedanke, dass ich nur glücklich sein kann, wenn ich abnehme, so fest in meinem Kopf, dass ich gar nicht weiß, wie es ohne diesen Gedanken sein könnte. Der Satz "Pro Ana/Magersucht gibt mir vorallem Halt" konnte auch ich zuerst nicht verstehen, aber wenn manchmal das einzigste was dich aufrechthält, die Waage am nächsten Morgen ist und wenn man zwar Streit mit Familie oder Freunden hat oder einfach nur sauer ist, dann kann allein der Gedanke, nichts essen und morgen mindestens 100gramm weniger einen schon unglaublich aufmuntern. Das ist total verrückt, ich verabscheue mich ja selbst dafür, aber es ist halt so. Ich bin mir bewusst, dass dies ein unendlicher Kampf ist, denn man eigentlich nicht gewinnen kann, aber letztlich strebt jeder nur nach seinem persönlichen Glück und dies ist mein Weg.
Somit bin ich wohl doch pro ana, denn ich nehme es in Kauf, weiter in den Strudel der Essstörungen mit gefährlichen Folgen hineingezogen zu werden, nur um dünn zu sein. Allerdings, das möchte ich hier betonen, bin ich nicht aktives Mitglied in der pro-ana-Szene! Ich finde es gut, wenn sich Magersüchtige austauschen und sich helfen und ich glaube, dass die Anzahl, der Hard-core anas, die Magersüchtige noch weiter in die Essstörung ziehen wollen, nur sehr gering ist. Nur für mich ist das erstmal nichts, aber wer weiß.
Ich bin süchtig, das weiß ich, süchtig danach, zu hungern, den Hunger zu fühlen und genauso, wieder alles in mich hinein zu stopfen, nur um mich später noch mehr zu hassen. Ich bin süchtig, morgens zur Waage zu rennen, um zu entscheiden, ob dies ein guter Tag wird oder doch wieder ein Tag voller Selbsthass und Selbstzweifeln und Selbsthass. Das ist es vorallem was mich antreibt, der Selbsthass. Ich kann mich einfach nicht akzeptieren, so wie ich bin, solange noch der letzte Gedanke in meinem Kopf schreit, dass ich durch Gewichtsverlust mich wenigstens ein bisschen mögen könnte. Das ist naiv und das weiß ich, doch genauso wie ein Drogensüchtiger kann ich es nicht ändern. Für mich ist hingern und abnehmen der momentan einzige Ausweg aus einem Leben voll von Selbsthass, Minderwertigkeitskomplexen und Schuldgefühlen. Dass das nicht realistisch ist, ist mir irgendwo schon klar, aber an diesen kleinen Fitzel Hoffnung klammere ich mich.

Ich weiß, dieser Text steckt voller Konflikte und gegensätzlicher Aussagen, doch genau das ist es, was mich momentan ausmacht. Ich will nicht essgestört sein, ich will mich nicht als ana bezeichnen, doch genau das bin ich im Augenblick. Ich will mich auch nicht vor Außenstehenden rechtfertigen, sondern nur darlegen, wie es in mir aussieht. Es ist verwirrend, voller Widersprüche und auf gar keinen Fall wünschenswert.
An sich finde ich mich nicht komplett unansehnlich. Ich mag mein Gesicht, das ich sogar recht hübsch finde. Das klingt zwar sehr eingebildet, aber man muss bemerken, dass ich ansonsten voller Komplexe und Minderwertigkeitsgefühlen stecke.

Deswegen möchte ich auch wieder abnehmen, insgesamt erstmal 8 kg, die schwerer zu bewältigen sind, als man glaubt, und dann sehe ich weiter. Unter 40 kg möchte ich nicht, dass wäre mir dann zu gefährlich, ist nicht schön und sowas wie "ana till the end" unterstütze ich eh nicht.

Desweiteren ist mir klar, dass mein Blog so "gewöhnlich" wie vielleicht auch viele andere pro ana-Blogs ist oder auch nicht. Deswegen möchte ich anmerken, dass dies letztlich nur für mich gemacht ist, all diese Tipps habe ich für mich hier hinzugefügt. Klingt egoistisch, ist aber so. Ich will weder die Welt nicht bewegen, noch jemanden beeindrucken.

Das wars eigentlich.

achja, ich musste feststellen, dass sich mit der Zeit meine Sichtweise immermal wieder ändert und ich auch mal öfter was an diesem Text ändern werde.

Alter: 29
 

Ich mag diese...
Musiker: The Strokes, ich vergöttere sie,
ansonsten: siehe "I'm listening..."

Lieder: mal abgesehen von allen Strokes-Liedern, noch welche von The Films, Muse, The Cradigans, the Vines, Dirty Pretty Things, etc
Sendungen: Dr. House
Filme: ich finde Kino eher langweilig
Bücher: Das Parfüm
Orte: Lissabon und England
Meine Ziele:: ich möchte dünn sein, so dünn, dass andere Angst haben mich anzufassen, aber noch mehr, dass ich auffalle. Ich möchte auch Aufmerksamkeit und beweisen, dass ich etwas erreichen kann, was ich mir fest vorgenommen habe.

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